15. Januar 2026

5 typische Fehler zum Jahresanfang – und wie Unternehmen sie vermeiden


Viele Geschäftsführer verbinden die Jahresabschlussprüfung mit zusätzlichen Abstimmungen, langen Unterlagenlisten und Zeitdruck rund um den Bilanzstichtag. Das ist verständlich – aber nicht zwingend.

Eine moderne, effizient organisierte Jahresabschlussprüfung kann den Aufwand im Unternehmen deutlich reduzieren und gleichzeitig einen echten Mehrwert liefern: Transparenz, Sicherheit und planbare Abläufe.


Der Jahresanfang ist für viele Unternehmen eine entscheidende Phase. Budgets werden festgelegt, Investitionen geplant, Strategien angepasst. Gerade in dieser Zeit werden jedoch häufig Weichen falsch gestellt – nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Zeitdruck und fehlender Struktur.

Die folgenden fünf Punkte begegnen uns in der Praxis besonders häufig.




1) Zu spät mit der Jahresplanung beginnen

Viele Unternehmen starten operativ ins neue Jahr, ohne zuvor eine saubere Gesamtplanung aufgesetzt zu haben. Entscheidungen zu Investitionen, Personal oder Finanzierung werden dann schrittweise und oft unter Druck getroffen.


Was häufig passiert:
Die notwendigen Zahlen und Zielsetzungen liegen noch nicht vollständig vor, während erste Maßnahmen bereits umgesetzt werden.


Besser:
Zu Beginn des Jahres eine strukturierte Planung erstellen – mit klaren wirtschaftlichen Zielen, abgestimmten Budgets und belastbaren Entscheidungsgrundlagen.



 

2) Investitionen nicht steuerlich einordnen

Investitionen werden oft rein aus betrieblicher Sicht entschieden. Die steuerlichen Auswirkungen werden erst im Nachhinein betrachtet, wenn wesentliche Gestaltungsspielräume bereits verloren sind.


Was häufig passiert:

Steuervorteile bleiben ungenutzt oder Investitionsentscheidungen wirken sich später ungünstig auf Liquidität und Ergebnis aus.


Besser:

Investitionen frühzeitig auch steuerlich bewerten und die steuerlichen Effekte direkt in die Planung integrieren.




3) Strukturen aus dem Vorjahr ungeprüft übernehmen

Prozesse, Kostenstrukturen und organisatorische Abläufe werden häufig einfach fortgeführt – selbst, wenn sie im Vorjahr bereits ineffizient waren oder nicht mehr zur aktuellen Unternehmensentwicklung passen.


Was häufig passiert:

Ineffizienzen verfestigen sich, während neue Anforderungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.


Besser:

Den Jahresbeginn gezielt als Optimierungsfenster nutzen, um Abläufe, Zuständigkeiten und Kostenstrukturen zu überprüfen und anzupassen.




4) Liquidität nicht ausreichend im Blick behalten

Zu Jahresbeginn fallen häufig größere Ausgaben an – etwa für Investitionen, Versicherungen, Rücklagen oder Steuerzahlungen. Gleichzeitig werden die Auswirkungen auf die Liquidität unterschätzt.


Was häufig passiert:

Kurzfristige Engpässe im Frühjahr, obwohl das Unternehmen wirtschaftlich gesund ist.


Besser:

Frühzeitig eine Liquiditätsplanung erstellen und regelmäßig überprüfen – insbesondere bei geplanten Investitionen oder Finanzierungsvorhaben.



 

5) Wichtige Gespräche zu lange aufschieben

Zentrale Themen wie Finanzierung, Strukturfragen oder größere Investitionsentscheidungen werden oft vertagt, bis der operative Alltag wieder voll greift.


Was häufig passiert:

Entscheidungen müssen später unter größerem Zeitdruck und mit höheren Risiken getroffen werden.


Besser:

Wichtige Abstimmungen und strategische Gespräche bewusst an den Anfang des Jahres legen und strukturiert vorbereiten.



Fazit

Der Jahresanfang ist der beste Zeitpunkt, um den wirtschaftlichen Kurs des Unternehmens zu bestimmen. Wer Planung, Investitionen, Prozesse und Liquidität frühzeitig strukturiert angeht, vermeidet viele typische Fehler – und schafft eine stabile Grundlage für den weiteren Jahresverlauf.




Wie wir Sie unterstützen können

Der Jahresbeginn ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen neu zu stellen.
Gerne begleiten wir Sie bei Planung, steuerlicher Strukturierung und betriebswirtschaftlicher Einordnung – für einen sicheren und erfolgreichen Start ins neue Jahr.


Schreiben Sie uns






Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Für Ihre konkrete Situation stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.


 

 
 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos